Fugro betreibt bereits eine RingCentral-Umgebung bei Momentum, bisher aber nur in den Niederlanden. Die Ambition reicht weiter: dieselbe Telefonie in ganz EMEA verfügbar machen. Das spart bei Verwaltung und Kosten, verlangt aber einen Ansatz, der sowohl die Menschen als auch die Technik mitnimmt.
Kurz gesagt. Fugro will seine RingCentral-Telefonie von einem Land auf ganz EMEA bringen und mehr daraus machen, als heute vorhanden ist. Momentum greift das auf zwei Spuren auf: die Subject Matter Experts von Fugro weiter schulen und Land für Land einen fertigen Migrationsplan bauen. Wir übernehmen die Bestandsaufnahme und den Aufbau, Fugro behält die Regie.
Die Frage von Fugro: von den Niederlanden auf ganz EMEA
Fugro hat eine laufende RingCentral-Umgebung, aber die steht vorerst nur in den Niederlanden. Der Wunsch ist klar: dieselbe Telefonie über den Rest von EMEA ausrollen. Das bringt Vorteile bei der Verwaltung, und die Kosten sind dabei ein wichtiger Aspekt.
Um diesen Schritt zu gehen, hat Fugro Subject Matter Experts benannt, und die kamen mit einer konkreten Frage auf uns zu: Helft uns, die Akzeptanz und Nutzung von RingCentral weiter zu bringen, als wir heute stehen. Genau die Art von Aufgabe, in die wir gern einsteigen.
Spur 1: Experten, die über das Admin-Training hinausgehen
Das Standard-Admin-Training hatten diese Experten bereits absolviert. Aber um einen Rollout über mehrere Länder zu tragen, braucht es mehr. Zwei Dinge sind wichtig. Sie müssen die Umgebung in der Tiefe verwalten können, und sie müssen einen Endnutzer überzeugen können, warum RingCentral eine gute Lösung ist.
Dieses umfangreichere, maßgeschneiderte Training hatten wir nicht standardmäßig im Regal. Wir haben es in Abstimmung mit Fugro zusammengestellt und mit unseren Engineers verzahnt. So steht bei Fugro eine Gruppe von Menschen, die die Umgebung nicht nur technisch verwaltet, sondern den Rollout auch intern vorantreiben kann.
Spur 2: ein fertiger Migrationsplan, Land für Land
Die zweite Spur ist die Migration selbst. Gemeinsam erfassen wir pro Land, was noch auf alten Legacy-Umgebungen läuft und was nötig ist, um das zu RingCentral zu verschieben. Denken Sie an Nummernbereiche und an die Regeln rund um die Portierung, die sich von Land zu Land unterscheiden. Nehmen Sie Südafrika: Welche Regulierungen gelten dort für das Übertragen von Nummern? Genau dieses Wissen bringen wir ein.
Das Ergebnis ist ein fertiger Plan: Wenn Sie diese Länder mit diesen Nutzern angehen wollen, gehen wir gemeinsam diese Schritte. Keine offenen Enden, sondern eine Route, die trägt.
Design, build, operate
Der Ansatz folgt unserer Standardarbeitsweise: design, build, operate. In der Design-Phase erfassen wir die Nutzergruppen gemeinsam mit dem Kunden, denn dieses Wissen sitzt bei Fugro, nicht bei uns.
Südafrika ist wieder ein gutes Beispiel. Dort gibt es unterschiedliche Typen von Endnutzern. Menschen im Feld, die tatsächlich Bodenuntersuchungen durchführen und oft auf See sind, brauchen eine feste Telefonieumgebung weniger. Aber es gibt auch viele Forschende, die von festen Büroplätzen aus arbeiten und sehr viel kommunizieren. Diese Gruppen erfassen wir, und wo nötig stimmen wir uns mit der lokalen Abteilung ab, um zu prüfen, ob es stimmt. Im System sehen wir die aktuelle Einrichtung, aber die steht manchmal schon sieben Jahre. Ist sie überhaupt noch aktuell? Was nutzen Sie wirklich davon? Und wie sieht Ihre ideale Lösung aus, wenn Sie wählen dürfen?
Dort kommen auch Integrationen ins Bild. Etwas Einfaches wie eine Integration mit dem CRM-System, damit die Umgebung erkennt, wer anruft, ist technisch nicht aufregend, aber für das Kundenerlebnis wirklich interessant. Die richtige Begrüßung, die richtige Weiterleitung, die richtige Person, sofort.
Erfassen, bauen und dann übergeben
Momentum übernimmt sowohl das Frontend als auch den Aufbau. Zuerst die Bestandsaufnahme, dann die Implementierung. Und sobald die Umgebung steht, geben wir den Staffelstab an die Experten von Fugro zurück: Die Umgebung ist fertig, das sind die Nutzer, die Nummern sind portiert, es ist schlüsselfertig. Jetzt liegt es an Ihnen, zu verwalten und zu steuern.
Die Umgebung ist fertig, die Nummern sind portiert, es ist schlüsselfertig. Jetzt liegt es an Fugro, sie zu verwalten, im eigenen Tempo und ohne unser Zutun.
Am Steuer: die erste Linie bei Fugro
Ein ausdrücklicher Wunsch von Fugro war, die erste Linie selbst zu übernehmen: schnell, kurz und im eigenen Tempo, ohne dass der Anbieter dazwischentritt. Dafür mussten die richtigen Tools vorhanden sein, und das sind sie.
Verwaltung und Einrichtung geschehen im RingCentral-Admin-Portal. Das ist eine eigenständige Umgebung, in der Fugro auf höchster Ebene alle Rechte hat. So regeln sie künftig alles für ihre Endnutzer in Deutschland, der Schweiz oder Südafrika von den Niederlanden aus, ohne uns dafür zu brauchen. Im GlobalControl Portal sehen sie zusätzlich ihre Call Detail Records und die Informationen zu ihren Telefonieströmen.
Damit sind wir die zweite und dritte Linie. Kommt Fugro bei einer funktionalen Frage nicht weiter, oder spielt sich etwas auf Plattformebene ab, etwa rund um die Nummern, auf die portiert wurde und die sie selbst nicht erreichen, dann übernehmen wir die Führung.
Warum es funktioniert: hands-on und act like an owner
Die Beziehung ist gut, und das liegt daran, dass sowohl Momentum als auch Fugro sehr hands-on sind. Ein schönes Beispiel ist der Go-live-Tag. Wir saßen mit dem Projektteam vor Ort: die Projektmanagerin dabei, der Engineer dabei. Dann kommt etwa eine Empfangsmitarbeiterin mit ein paar Fragen zu Beginn. Neues Tool, wie funktioniert das? Mein Headset läuft nicht ganz rund. Wir gehen sofort kurz vorbei, lösen es, fertig.
Für uns sind das Kleinigkeiten, aber genau diese zusätzliche Aufmerksamkeit war entscheidend. So sehr, dass Fugro von sich aus auf uns zukam und fragte, ob wir gemeinsam eine Referenz-Case machen wollen, einfach weil sie so zufrieden sind. Das ist ein schönes Kompliment. Wir machen Kunden glücklich, und act like an owner ist einer unserer Grundwerte. Das passt hier genau.